App-Store-Optimierung

Keywords-Feld (iOS)

Auch bekannt alsKeywords-ListeApp Store KeywordsiOS-Keyword-Feld

Ein 100 Zeichen langes, kommagetrennt befülltes iOS-Feld, das für die App-Store-Suche indexiert, aber nie für Nutzer angezeigt wird — eine zentrale ASO-Keyword-Fläche.

Wichtigste Erkenntnisse

  1. 01Verstecktes iOS-Feld, das für die Suche indexiert, aber nie für Endnutzer sichtbar ist — 100 Zeichen, kommagetrennt, keine Leerzeichen nach Kommas (verschwendet Zeichen).
  2. 02Keywords nicht wiederholen, die bereits in Titel, Untertitel oder Entwicklername stehen — Apple kombiniert alle vier Felder, daher reicht jedes einmal indexierte Wort.
  3. 03Das Feld für Synonyme, Schreibvarianten, Long-Tail-Begriffe und verwandte Konzepte nutzen, die in sichtbaren Texten keinen natürlichen Platz haben.
  4. 04Google Play hat kein Äquivalent — Play extrahiert Keywords aus Titel + Kurzbeschreibung + Langbeschreibung (bis zu 4.000 Zeichen).

Das iOS-Keywords-Feld ist eine versteckte, indexierte Metadaten-Fläche in App Store Connect mit exakt 100 verfügbaren Zeichen. Keywords werden kommagetrennt eingegeben; keine Leerzeichen nach Kommas (das verschwendet Zeichen). Das Feld ist für Endnutzer nie sichtbar — sein einziger Zweck ist es, Apples Keyword-Index für deine App um weitere Suchbegriffe zu erweitern.

So kombiniert Apple die Keyword-Felder

Apples Suchalgorithmus kombiniert Keywords aus vier Feldern, um deinen vollständigen Keyword-Index aufzubauen: App-Titel (30 Zeichen), Untertitel (30 Zeichen), Keywords-Feld (100 versteckte Zeichen) und Entwickler-/Unternehmensname. Wörter müssen nicht wiederholt werden, die bereits in einem anderen Feld stehen. "Fitness" im Titel UND im Keywords-Feld einzutragen, verschwendet 7 Zeichen — Fitness ist bereits indexiert.

Was hier reingehört — die effektivsten Verwendungen des 100-Zeichen-Budgets: - Synonyme, die nicht natürlich in sichtbaren Titel / Untertitel passen würden ("workout", "exercise", "training" neben einem "fitness"-verankerten Titel). - Schreibvarianten, die echte Nutzer tatsächlich suchen ("meditaiton", "yoga", "yogaa"). - Long-Tail-Varianten ("HIIT", "Tabata", "stretching", "warmup", "cooldown"). - Verwandte Konzepte, die die Kategorie überschneiden ("mindfulness" für eine Meditations-App, "calories" für eine Ernährungs-App).

Was du NICHT tun solltest: - Keine Wörter aus Titel / Untertitel / Entwicklername wiederholen — Apple indexiert sie bereits. - Keine Pluralformen hinzufügen — Apple behandelt Pluralvarianten automatisch ("meditation" deckt auch "meditations" ab). - Keine Leerzeichen nach Kommas — jedes verschwendete Zeichen ist ein fehlendes Keyword. - Keine eingetragenen Marken von Wettbewerbern eintragen — Apple kann das Listing ablehnen.

Google Play hat kein Äquivalent. Auf Google Play werden Keywords aus dem Titel (30 Zeichen), der Kurzbeschreibung (80 Zeichen) und der Langbeschreibung (bis zu 4.000 Zeichen) extrahiert. Die Keyword-Strategie ist anders: Prioritäts-Keywords natürlich in der Langbeschreibung platzieren, bei einer Dichte von etwa 1,5–3 %, 3–7-mal wiederholt je nach Länge. Weniger präzise als das versteckte iOS-Feld, dafür flexibler.

Kurzantworten

Was ist das iOS-Keywords-Feld?

Ein 100 Zeichen langes, kommagetrennt befülltes iOS-Feld in App Store Connect, das für die App-Store-Suche indexiert, aber nie für Nutzer angezeigt wird. Eine versteckte ASO-Keyword-Fläche — hier eingetragene Begriffe erweitern deinen durchsuchbaren Keyword-Index neben Titel, Untertitel und Entwicklername.

Wie optimiere ich das iOS-Keywords-Feld?

Kommagetrennt, keine Leerzeichen nach Kommas (verschwendet Zeichen). Keine Wörter aus Titel / Untertitel / Entwicklername wiederholen — Apple indexiert alle vier Felder gemeinsam. Das Budget für Synonyme, Schreibvarianten, Long-Tail-Begriffe und verwandte Konzepte nutzen, die in sichtbaren Texten keinen natürlichen Platz hätten. Nicht pluralisieren (Apple behandelt Pluralformen automatisch).

Hat Google Play ein Keywords-Feld?

Nein. Google Play extrahiert Keywords aus dem Titel (30 Zeichen), der Kurzbeschreibung (80 Zeichen) und der Langbeschreibung (bis zu 4.000 Zeichen). Der Optimierungsansatz ist anders: Prioritäts-Keywords natürlich in die Langbeschreibung einweben, bei einer Dichte von 1,5–3 %. Weniger präzise als das versteckte iOS-Feld, dafür in der Länge flexibler.

Sollte ich Marken-/Produktnamen von Wettbewerbern ins iOS-Keywords-Feld eintragen?

In der Regel nein. Apples App Store-Richtlinien verbieten die Nutzung eingetragener Marken von Wettbewerbern als Keyword-Stuffing — Listings können abgelehnt werden. Außerdem ist der Nutzen begrenzt: Nutzer, die gezielt nach einem Wettbewerber suchen, installieren diesen meistens trotzdem. Besser auf generische, volumenstarke Begriffe, Synonyme und Long-Tail-Varianten setzen.

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